Der Bildstock mit dem Hl. Antonius in der Schießstattgasse in Deutschfeistritz wurde im Vorjahr großteils in Eigenregie, gefördert durch das Land Steiermark, renoviert und restauriert. Am Pfingstsonntag erfolgte nun die feierliche Segnung des Hl. Antonius-Bildstocks im Rahmen einer Maiandacht. Pfarrer Dr. Hüttl legte in der Feier Gedanken über das Pfingstfest dar, verband diese mit einem Wetterbeten und erzählte einige Details aus dem Leben des Hl. Antonius von Padua. Für die musikalische Umrahmung sorgte ein Blechbläserensemble bestehend aus Familienmitgliedern, Nachbarn und Freunden der Fam. Bauernberger-Pötscher. Für das gemütliche Beisammensein im Anschluss war ebenfalls bestens gesorgt.
Am Samstag, 9. Mai 2026 feierten 25 Erstkommunionkinder der Volksschule Peggau um 9.45 h ihr großes Fest – sie durften das 1. Mal Gäste am Tisch des Herrn sein.
Die Religionslehrerin, Frau Katharina Haas, hat die Feier mit den Kindern
wunderschön vorbereitet. Die festlich gekleideten Kinder und Eltern wurden von der Blasmusik Deutschfeistritz-Peggau in die St. Margarethenkirche begleitet.
Herr Pfarrer Horst Hüttl und Helmut Schlacher zelebrierten die Feier – die
wunderbare Musikgruppe mit Sänger.innen unter der Leitung von Frau
Katharina Wesener und die Kinder, die sich so aktiv beteiligten, machten sie zu einem unvergesslichen Fest.
Liebe Erstkommunionkinder, denkt daran, dass JESUS immer mit euch
geht!
Die 30 Mädchen und Buben der Volksschule Deutschfeistritz konnten
- bei strahlendem Sonnenschein - eine wunderschöne Erstkommunion
am Kirchberg in DF feiern.
Die Religionslehrerin, Frau Sabine Köchl, hat die Kinder wunderbar auf
dieses Fest vorbereitet. Die Kinder haben so eifrig mitgebetet und
mitgesungen – hinter sich die Patinnen und Paten – Lehrer.innen und
viele Verwandten.
Die Musikgruppe unter Kathi Wesener und die Sänger.innen sowie die
vielen Ministrant.innen und die beiden Priester machten die Feier zu
einem besonderen Fest.
DANKE!
Am Freitag, dem 29. Mai, fand eine der letzten Begegnungen der diesjährigen Firmvorbereitung statt. Gemeinsam mit einigen Firmpatinnen und Firmpaten sowie Firmbegleiterinnen und Firmbegleitern machten sich die Firmlinge auf den Weg von Peggau zum Marienbründl.
Entlang der Strecke luden sieben Stationen zum Innehalten ein. Dabei wurden die sieben Gaben des Heiligen Geistes anhand passender Texte (u.a. von Papst Franziskus) betrachtet. Bei der Gabe der Weisheit regte eine Anekdote zum Nachdenken an: Ein Mann durfte sich etwas wünschen, sein Nachbar würde jedoch das Doppelte davon erhalten. Wahre Weisheit zeigt sich darin, nicht nur an sich selbst zu denken, sondern das Wohl aller im Blick zu haben – die Welt und die Menschen mit den Augen Gottes zu sehen.
Den Abschluss bildeten eine gemütliche Jause und ein fröhliches Beisammensein. So konnte die gemeinsame Zeit in guter Gemeinschaft ausklingen.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die bei der Vorbereitung und Durchführung mitgeholfen haben. Besonders danken wir den Firmlingen für ihre Ausdauer, ihr engagiertes Mitfeiern und das Vorlesen der Texte.
„Kann man trotz eines großen Fehlers noch von Gott respektiert werden?“
Am 25. April trafen sich junge Firmlinge aus der Pfarre mit Pater Johannes König und Gefängnisseelsorger Erwin Url in der Justizanstalt Graz-Karlau, um über das Thema „Gefangensein“ ins Gespräch zu kommen. Dabei ging es nicht nur um Mauern und verschlossene Türen, sondern auch um Verzeihung, Hoffnung, Neuanfang und die Frage, was Menschen trotz schwerer Fehler ausmacht.
Die Firmlinge hatten sich im Vorfeld gut auf diese Begegnung vorbereitet und viele Fragen gesammelt. So wollten sie zum Beispiel wissen: „Wie helfen Sie Gefangenen, wenn sie sich schuldig fühlen?“
„Was ist für Sie bei Ihrer Arbeit am schwierigsten?“
Oder: „Wie sieht ein Alltag im Gefängnis aus?“
Eine besonders herausfordernde Frage lautete: „Kann man einem Mörder verzeihen und ihn sogar sympathisch finden?“
Die Antworten von Pater König und Seelsorger Erwin waren sehr persönlich und regten zum Nachdenken an. Auf diese letzte Frage antwortete Pater König, dass man die Menschen, die im Gefängnis sind, lieben muss – andernfalls sei man für diesen Beruf nicht geeignet.
Doch wie schaut das bei uns in unserem eigenen Umfeld aus?
Besonders eindrücklich blieb die Aussage, dass Menschen – egal welche schlimmen Taten sie begangen haben – keine Monster sind, auch wenn sie in den Medien oft sehr schnell so dargestellt werden. Hinter jeder Tat steht ein Mensch mit einer Geschichte, mit Schuld, aber auch mit der Möglichkeit zur Veränderung.
Viele der Fragen der Firmlinge laden auch uns zum Nachdenken ein:
Kann man trotz eines großen Fehlers noch von Gott respektiert werden?
Können sich „böse“ Menschen dauerhaft bessern?
Was ist das, was Gefangenen am meisten hilft?
Die Begegnung in der Justizanstalt Graz-Karlau war für Firmlinge, Begleiter und Eltern eine besondere Erfahrung – eine, die zum Nachdenken über Menschlichkeit, Verantwortung und Vergebung anregt.
Kennen Sie schon alle Antworten auf diese Fragen?
Und wissen Sie Ihre persönliche Antwort auf die erste Frage: „Kann man trotz eines großen Fehlers noch von Gott respektiert werden?“
Traditionell am weißen Sonntag pilgerten wieder, diesmal sogar 17 Personen aus unserer Pfarre, von Stübing nach Rein zum Schlüsselfest.
Beginnend mit einer kurzen besinnlichen Einstimmung marschierten wir bei netten Gesprächen zum Stift Rein. Dort erwartete bereits Fredi Stampler mit einem Gläschen Met die durstigen Pilger.
Das feierliche Hochamt wurde von Weihbischof Johannes Freitag zelebriert, der Singkreis St. Oswald bei Plankenwarth umrahmte mit ihrem schönen Gesang die Messe!
Bei diesem feierlichen Gottesdienst haben einige Ministranten aus unserer Pfarre tatkräftig ausgeholfen und die Reiner Ministranten unterstützt.
Im Anschluss fand im Stiftshof eine Agape der verschiedenen Pfarren statt.
Am Deutschfeistritzer Stand gab es wieder besonders köstliche Weihfleischkipferl, bereitgestellt von den Familien Stampler-Wesener und Jaritz.
Am Abend des Karsamstags versammelte sich die Pfarrgemeinde zur feierlichen Auferstehungsfeier am Kirchberg.
Zu Beginn wurde die Osterkerze, die von der Familie Glößl wunderschön gestaltet wurde, geweiht und das Osterlicht in die dunkle Kirche getragen - ein eindrucksvolles Zeichen für die Auferstehung Christi.
Der Chor unter der Leitung von M. Mikulik gestaltete die Feier musikalisch und verlieh der Liturgie eine besonders festliche Atmosphäre. Als Kantor fungierte Valentin Zwitter jun., der uns auch am Karfreitag mit wunderschönen Gesang berührt hat, begleitet wurde er dabei von befreundeten Studenten/innen.
Im Anschluss fand die Auferstehungsprozession singend den Kirchberg hinab zur Franziskuskapelle statt.
Mit dem feierlichen Te Deum fand die Liturgie in der Franziskuskapelle ihren Höhepunkt.
Danach gab es noch eine Agape mit gemütliche Beisammensein.
Herzlichen Dank an alle, die in diesen Tagen mitgewirkt und geholfen haben!
Ein ganz großes Danke an Sarah Viertler, Lukas Glößl, Hanna Ebner und Teresa Russold, die mit einer großen Ministrantenschar die Feierlichkeiten der Karwoche mit einer spürbaren Freude unterstützt haben.